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Morsecode PDF Drucken E-Mail
Der Morsecode wird in der heutigen Zeit in recht vielfältiger Weise verwendet. Die Übermittlung von verschlüsselten Zeichen und Buchstaben ist mit jedem technischen Gerät ,mit welchem man zwei verschiedene Zustände erzeugen kann. Wichtig ist, dass hierbei die Unterschiedlichkeit deutlich wird, so dass man mit dem Morsecode arbeiten kann.

Übertragen wird der Morsecode als Ton- oder Funksignal. Mittlerweile haben sich auch Zeichen des Notrufs mittels des Morsecode durchgesetzt, obwohl man rein rational betrachtet nicht wirklich von einem Morsecode sprechen kann. Benutzt werden hierbei zum Notruf metallische Verbindungen, auf die man in unterschiedlichen Stärken und Abständen klopft. So kann man in etwa das Notrufsignal SOS darstellen.

Die Entwicklung des Morsecode geht aus Samule Morse zurück, der im Jahre 1833 den ersten elektromagnetischen Schreibtelegrafen erfunden hat. Allerdings wurde dieser Apparat erst vier Jahre später zu einem ersten Test benutzt. Dargestellt werden kann der Morsecode heutzutage durch Striche und Linien. Zur damaligen Zeit musste man jeden Buchstaben in einer Tabelle nachschlagen und dementsprechend übersetzen.

Eine Weiterentwicklung des Morsecode fand dann im Jahr 1838 statt, als man nun drei verschiedene Längen der Zeichen zur Verfügung hatte und diese durch einen unterschiedlichen Abstand in ihrer Bedeutung verdeutlichte. 1844 wurde diese abgewandelte Variante von vielen Betrieben zur Übertragung genutzt. Vor allem die amerikanische Eisenbahn und die Telegrafieunternehmen machten sich diese Erfindung zu Nutze.

Die Vorteile des Morsecode im Gegenteil zu anderen Kommunikationsmöglichkeiten besteht darin, dass man die Nachricht beim Morsecode auch dann empfangen kann, wenn die Verbindung durch ein Rauschen gestört ist. Zudem wird immer wieder hervorgehoben, dass eine geringe Bandbreite und Sendeleistung bereits ausreichen, um mit dem Morsecode verschlüsselte Nachrichten zu versenden.

Beschäftigt man sich näher mit der Zusammensetzung des Morsecode, fällt einem auf, dass dieser lediglich mit drei Zeichen arbeitet. Punkte, Striche und das Zeichen für Pause sind die einzigen Schriftzeichen, welche den Funkern somit zur Verfügung stehen. Ein Laie kann diese Anhäufung von Punkten und Strichen wohl kaum interpretieren. Lediglich Funker sind mit der Bedeutung dieser Reihen vertraut und können meistens auf Anhieb den verschlüsselten Code übersetzen. Hierbei erhält jeder Buchstabe des Alphabets einen genauen Strichcode. Funker haben es zu Beginn ihrer Ausbildung zunächst schwer, sich diese Abfolge für jeden Buchstaben zu merken, sind später aber mit dem Morsecode umso vertrauter.

Befindet man sich in einer Notsituation kann man heute überall den Morsecode für SOS („Save our Souls“) benutzen. Beispielsweise braucht man lediglich eine Taschenlampe, mit welcher man den Code „drei kurz, drei lang, drei kurz“ (···−−−···) darstellen kann. Dazu knipst man die Taschenlampe an und leuchtet im vorgegeben Muster.

 
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