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Neben den üblichen Schriftarten stehen einem in Schreibprogrammen außerdem drei verschiedene Schriftauszeichnungsarten zur Verfügung.
Eine hiervon wird als kursiv bezeichnet. Sinn und Zweck ist es, einzelne Wörter oder Passagen durch diese Individualisierung vom übrigen Text hervor zu heben. Somit findet eine Ausgrenzung statt, welche jedoch im positiven Sinne Einfluss auf den Ausdruck des Textes nimmt. Die besondere Auffälligkeit bei der Verwendung des Merkmals kursiv besteht darin, dass die Wörter nun in einer schräg verlaufenden Form dargestellt werden und sich nach rechts neigen. Trotz der heutigen Anwendung in elektronischen Schreibprogrammen wurde kursiv ursprünglich bei der Handschrift entwickelt. Beim schnellen Schreiben mit der Feder passierte es schnell, dass sich die Schrift nach rechts neigte. Diese Passagen unterschieden sich von den übrigen erheblich und sprangen einem damit direkt ins Auge. Da es in Texten immer wieder Textstellen gibt, die die Kernaussage des Artikels widerspiegeln, hat man sich dazu entschlossen, diese Zusatzauszeichnung beizubehalten und vorwiegend dann einzusetzen, wenn man die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Stelle lenken möchte. Durchgesetzt hat sich im Laufe der Jahrhunderte zwar die rechts geneigte Variante der Kursive, doch manchmal kommt auch eine links ausgerichtete Variante zum Einsatz. Vorfinden kann man diese Variante beispielsweise in Atlanten, wenn Flüsse benannt werden. Um eine Verwechslung mit Städten ausschließen zu können, erhalten die Gewässer somit ein eigenes Erkennungsmerkmal. Gängige Schreibprogramme geben Anwendern heute aber nicht nur die Möglichkeit, Textpassagen durch das Merkmal „kursiv“ zu kennzeichnen. Auch mit der Funktion „Unterstreichen“ kann man in etwa den gleichen Effekt erzielen. Jedoch hat es sich im ästhetischen Bereich als besser herausgestellt, „kursiv“ anzuwenden, da man dieses Merkmal auch dann verwenden kann, wenn man Wörter in einer nicht linearen Weise darstellen möchte. Angewendet werden kann kursiv in verschiedenen Bereichen. In der Literatur drückt man so die nicht geäußerten Gedanken einer Romanfigur aus.
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