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Heute spielt die Schrift für uns alle eine große Rolle.
Doch einige Jahrhunderte zuvor nahm die Schrift eine die zentrale Rolle in der Gesellschaft und im beruflichen Leben ein. So diente die Schrift gleichzeitig als Mittel zur Dokumentation von wichtigen Ereignissen und als Kommunikationsmittel über weitere Strecken hinweg.
Im Gegensatz zu heute gab es damals weder Telefone, noch das Internet als Verbreitungsmöglichkeit und geeignetes Kommunikationsmittel. Obgleich wir heute in einer weiterentwickelten Welt leben, spielt die Schrift in ihrer ursprünglichen Form für uns noch immer eine große Rolle. Maßgebend hierbei sind rechtliche Angelegenheiten. So ist die Verschriftlichung der Gesetze noch heute die einzige Möglichkeit, festzuhalten, was recht und was unrecht ist. Aber auch in der Industrie, im Handel oder bei politischen Beziehung möchte man nicht mehr auf die Schrift verzichten. Sie hält Gesagtes fest und kommt deswegen oft als Beweisführungsmittel zum Einsatz. Bis es zum Stand der Schrift kam, wie wir sie heutzutage kennen, musste dieses Kommunikationsmittel viele Jahrtausende durchlaufen und hat sich dabei stetig weiter entwickelt. Genauso wie die Schrift selbst, ist auch die Geschichte der Schrift ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur.
Vor Jahrtausenden kannte man nur die Bildsprache. Wissenschaftler können den Ursprung der Bildsprache durch Höhlenmalereien genau festmachen und gehen davon aus, dass die Geschichte der Schrift bis ins 50.000 Jahr vor Christus zurückreicht. Neben der Bildschrift, kam es langsam zu einer abgewandelten Form. Hierbei sind vor allem die Keilschrift und die ägyptische Schrift zu erwähnen. Beide Schriftarten haben die Geschichte der Schrift wesentlich geprägt und sind auch heute noch Schlagwörter. In der Geschichte der Schrift finden es Wissenschaftler immer wieder erstaunlich, wie gut sich die 50.000 Jahre alten Höhlenmalereien erhalten haben. Gefunden wurde Zeugnisse aus der Geschichte der Schrift sowohl in Europa, als auch in Afrika und auf den übrigen Kontinenten. Dabei wurden die meisten Höhlenmalereien jedoch in Europa gefunden. Entziffern konnte man die meisten der Malereien und hat herausgefunden, dass die Menschen damals Bilder gemalt haben, welche ihre Beziehungen zu den Tieren darstellen. Dennoch gibt es auch Linien und Zeichen, die man bis heute noch nicht deuten konnte. Vermutungen gehen aber davon aus, dass es sich lediglich um Verschönerungen der Schrift handelt. Der zweitälteste Fund im Verlauf der Geschichte der Schrift lässt auf die ägyptische Schrift schließen, welche um das Jahr 3.000 vor Christus entstanden sein muss. Und auch damals war man noch sehr weit davon entfernt, einzelne Buchstaben als Wortgefüge zu verwenden. Vielmehr zählte man die Hieroglyphen zur Bilderschrift, wenngleich sie auch in einer sehr komplexen Weise verwendet wurde und sich auf ein logisches System beruft. Eine Entwicklung hin bis zur Buchstabenschrift fand bis gegen Ende des 2. Jahrtausends vor Christus statt. Grundlage bei der Ausreifung des Buchstabensystems waren die zuvor publizierten Bilderschriften. Dadurch wurde die Verwendung der Schrift für die Menschen um ein Erhebliches vereinfacht. Anstelle komplizierter Bilder und Zeichen konnte man sich nun einheitlich an Buchstaben orientieren. Eine Richtlinie gaben hierbei die Alphabete vor. Besonderen Einfluss auf die Schrift, wie wir sie heute kennen, hatte die Keilschrift, da sie die erste Schrift war, welche sich von Bildern distanzierte und sich den Buchstaben zuwendete. Experten bezeichnen die Keilschrift heute deswegen oft auch als „Mutter des Modernen Schreibens“. |