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Geheimschriften PDF Drucken E-Mail

Bei der Geheimschrift handelt es sich um ein verschlüsseltes System, zu welchen nur die Eingeweihten Zugang haben.


Dadurch ist es einem möglich, Dinge von akuter Wichtigkeit und höchster Priorität vor dem Wissen anderer zu schützen.

Damit man die Geheimschrift untereinander anwenden kann, ist es wichtig, einen einheitlichen Verschlüsselungscode zu vereinbaren. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Geheimschriften. Einige von diesen wurden aus der jahrhundertelanger Entwicklung übernommen, wiederum andere werden immer neu kombiniert.

Die Verschlüsselung des Code kann entweder dadurch erfolgen, dass die Reihenfolge der Buchstaben und Zeichen verändert wird, oder man bedient sich anderer, fremde Zeichen, die im Alphabet und in der grammatikalischen Struktur nicht vorzufinden sind. Ebenso möglich ist es aber auch, Botschaften mit Geheimtinte zu fabrizieren. Derjenige, der nicht weiß, dass sich eine geheime Botschaft auf dem Papier befindet, wird auch nach keiner Möglichkeit suchen, das Geschriebene wieder sichtbar zu machen. Eingeweihte können den Schriftzug durch bestimmte Methoden wieder sichtbar werden lassen.

Die Entwicklung der Geheimschrift geht bis in die Antike zurück. Doch eher komplexe Geheimschriften wurden erst im Mittelalter verwendet. Sinn und Zweck zu dieser Zeit war es, diplomatische Absprachen und Beziehungen verschlüsselt weiter zu senden. Eine sehr bekannte und im Mittelalter verbreitete Geheimschrift war das Alphabetum Kaldeorum.

Mittlerweile orientiert man sich aber anders und wendet nicht zuletzt im privaten Bereich oftmals die Zitronentinte an. Um einen zusätzlichen Schutz zu haben, kann man dabei zunächst eine verschlüsselte Geheimschrift verwenden und diese dann zusätzlich mit Zitronensaft unsichtbar werden lassen. Hergestellt werden kann eine solche Geheimtinte mit einer Zitrone, Milch, Essig oder auch Zwiebelsaft. Dabei wird der Schriftzug der verschlüsselten Botschaft einfach mit der jeweiligen Essenz auf ein Blatt Papier geschrieben. Nachdem alles getrocknet ist, kann die Geheimbotschaft von keinem mehr gelesen werden. Möchte man das Geschriebene wieder sichtbar machen, braucht man lediglich eine Wärmequelle, wie in etwa einen Toaster oder ein Bügeleisen. Das Blatt wird darüber gelegt und nach kurzer Zeit kann man den Schriftzug wieder entziffern.

Eine weitere Form der verschlüsselten Botschaft sind Wasserzeichen. Diese Art der Geheimschrift wird auf den Geldscheinen verwendet und soll hauptsächlich bei gefälschtem Geld zur Identifikation führen. Sichtbar werden diese Wasserzeichen erst dann, wenn man sie gegen das Licht hält. Die meisten Geldfälscher sehen das Verfahren zur Herstellung von Wasserzeichen als zu aufwändig an und so sind ihre Geldscheine ohne Wasserzeichen in Umlauf.

Nicht gerade eine Geheimschrift im herkömmlichen Sinne, doch ebenfalls gut für geheime Botschaften verwendbar, ist die Prägung. Gerade bei Briefen kann man dies wunderbar anwenden. Nach Fertigerstellung des Briefes steckt man diesen in einen Briefumschlag und lässt einige heiße Wachstropfen darauf laufen, bis der Umschlag zugeklebt ist. Früher wurde diese Methode von Adel und Königen benutzt, um sicher zu stellen, dass der Brief erst durch den Empfänger geöffnet wird. Zur damaligen Zeit verwendete man zudem das Wappen auf seinem Siegelring, wodurch nochmals verdeutlicht wurde, von wem die Nachricht stammte.

 
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