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Deutsches Alphabet PDF Drucken E-Mail

Das Deutsche Alphabet hat seine Grundbausteine im lateinischen Alphabet.


Allerdings kennt das Deutsche Alphabet neben den 26 aus dem Lateinischen stammenden noch vier weitere Buchstaben, die beim Schreiben recht häufig verwendet werden. Der Einfachheit halber wurden dem Deutschen Alphabet noch das scharfe S und die drei Umlaute Ä, Ö und Ü hinzugefügt.

 

Andere Alphabete, wie in etwa das englische, kennen weder die drei Umlaute, noch das scharfe S in ihrer Kommunikationswelt, weswegen es für sie um einiges schwieriger ist, sich beim Erlernen einer neuen Sprache mit diesen vier Buchstaben zu beschäftigen.

Heutzutage gibt es viele Sprachwissenschaftler, die sich intensiv mit dem Deutschen Alphabet und dessen Anwendung beschäftigen. So kommt es nicht selten vor, dass statistische Erhebungen stattfinden, anhand derer man herausfinden möchte, welche Buchstaben am häufigsten im deutschen Sprachraum zum Einsatz kommen. Hierfür werden besonders lange Texte untersucht und dementsprechend analysiert.

Um nun weiter auf die Entwicklung der Umlaute und des scharfen S einzugehen, sollte erwähnt werden, dass es bereits seit einigen Jahrhunderten zumindest die Umlaute als Ergänzungsmöglichkeit in Schriftstücken gibt. Bei allen drei Umlauten geht die Entstehung auf die Anbandelung mit dem „e“ zurück. Früher wurden die drei Buchstaben ä, ö und ü allerdings nicht so geschrieben wie wir sie heute kennen, sondern durch die Anreihung eines e gekennzeichnet.

Heutzutage versucht man, mit der häufig überarbeiteten neuen Rechtschreibreform, die einzelnen Buchstaben des Deutschen Alphabets für viele in eine erklärbare und verständlichere Form zu bringen. Dabei verschwindet auch das scharfe S immer häufiger und wird durch ein doppeltes S ersetzt. Dennoch nimmt das scharfe S im Deutschen Alphabet eine zentrale Rolle ein und ist aus diesem nicht mehr wegzudenken.

Das Erstaunliche ist allerdings, dass man sich in Deutschland nicht gänzlich von den vier zusätzlichen Buchstaben verabschieden kann. Noch immer werden sie häufig verwendet. In vielen Bereichen merkt man jedoch auch, dass sie ersetzbar sind. Beispielsweise sollte man in Kreuzworträtseln niemals die Umlaute verwenden, sondern diese mit einem zusätzlichen e darstellen.

So wie das Deutsche Alphabet andere Buchstaben besitzt, kann man auch im Französischen Alphabet bemerken, dass sich hier viele Buchstaben eingefunden haben, die anderen Alphabeten verborgen geblieben sind, wie in etwa das ç oder das â.

Linguisten haben sich aber auch mit der Häufigkeit von anderen aus dem Deutschen Alphabet stammenden Buchstaben auseinander gesetzt und dabei herausgefunden, dass das E am häufigsten im deutschen Schriftverkehr verwendet wird. Nicht minder interessant scheint in diesem Zusammenhang aber auch das N, beläuft sich dessen Häufigkeit doch nur um ein winziges geringer als die des E. Am seltensten wird hingegen der Buchstabe Q verwendet. Für jeden Laien nachvollziehbar werden diese Erkenntnisse, wenn man alle Buchstaben des Deutschen Alphabets durchgeht und versucht, mit allen Buchstaben sinnvolle Wörter zu bilden. Oder auch bei der Sichtung des Duden kann man relativ schnell feststellen, dass es deutlich weniger Begriffe mit Q gibt. Ebenso fällt einem Linguisten bei seiner Arbeit auf, dass es relativ viele Buchstaben im Deutschen Alphabet gibt, die nur selten verwendet werden. Für die Buchstaben J, P, Q, V, X, Y, Ä, Ö, Ü, ß liegt die Häufigkeit des Vorkommens unter einem Prozent. Bemerkenswert ist zudem, dass einige dieser Buchstaben fast nur in Fremdwörtern vorkommen.

Im Deutschen Alphabet hat außerdem jeder Buchstabe seinen festen Platz. Grundschulkinder müssen die Reihenfolge erlernen, um sich in etwa besser im Duden oder einem Lexikon zurecht finden zu können. Doch auch für das Anordnen von Büchern in einer Bibliothek oder anderen öffentlichen Institutionen ist diese festgelegte Reihenfolge sinnvoll.

 
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